Farbtypen
Wintertyp
Kühl, klar und kontrastreich. Der Wintertyp ist der einzige Farbtyp, dem reines Schwarz und reines Weiß wirklich stehen.
Der Wintertyp ist kühl wie der Sommertyp, aber viel klarer. Der Gegensatz zwischen heller Haut und dunklem Haar ist deutlich, und genau diesen Gegensatz verträgt die Kleidung nicht nur, sie braucht ihn. Farben dürfen satt und rein sein. Was an anderen zu viel wäre, sieht an dir selbstverständlich aus.
Umgekehrt ist das auch die Schwierigkeit: gedämpfte, gebrochene Farben, die vielen anderen stehen, wirken an dir schnell, als wäre ein Schleier über dem Stoff. Der Wintertyp ist deshalb der Typ, bei dem die falsche Farbe am schnellsten auffällt.
Woran du den Wintertyp erkennst
- Kühler Hautunterton, von sehr hell bis tief, häufig mit olivem oder bläulichem Einschlag
- Dunkles Haar: Dunkelbraun bis Schwarz, oft mit kühlem Schimmer
- Deutlicher Kontrast zwischen Haar, Haut und Augen
- Augen in klarem Blau, Grau, Grün oder tiefem Braun, oft mit scharf abgesetzter Iris
- Silber, Weißgold und Platin wirken an dir hochwertiger als Gelbgold
Wenn du beim Lesen unsicher wirst, ist das normal. Die Merkmale überschneiden sich zwischen den Farbtypen, und am eigenen Spiegelbild ist es besonders schwer. Deshalb misst nui edit die Werte, statt sie zu schätzen.
Die Farbpalette für den Wintertyp
Ruhige Grundfarben
Pure White
#FFFFFF
Silver
#C6C6C6
Steel Grey
#778594
Charcoal Grey
#495362
Midnight Navy
#152641
True Black
#000000
Diese Farben tragen den größten Anteil eines Outfits: Hose, Mantel, Strick. Sie sind der Grund, warum sich ein Kleiderschrank überhaupt kombinieren lässt.
Deine Farben
True Red
#FF2510
Ruby Red
#A01D26
Deep Fuchsia
#CF4179
Cool Berry
#841855
Royal Blue
#3D70E8
Cobalt Blue
#154DAE
Emerald Green
#008490
Jade Green
#1CA471
Pine Green
#18786A
Deep Purple
#663C9D
Violet
#7530DF
Ice Blue
#A2DFE6
Das ist ein Ausschnitt. Die volle Palette in der App umfasst mehrere hundert Felder, weil eine Farbe erst mit ihrer Helligkeit und ihrer Sättigung wirklich beschrieben ist. Die Namen hier sind die kuratierten Anker, an denen sich alles andere ausrichtet.
Farben, die dich ausbremsen
Auch hier gilt: nichts davon ist verboten. Es sind die Farben, die an dir arbeiten müssen, statt für dich zu arbeiten.
- Beige, Camel und warmes Creme. Sie nehmen dir den Kontrast, von dem du lebst.
- Orange, Terrakotta und Senf. Warme Erdtöne wirken an kühler Haut fahl.
- Gedämpfte Pastelltöne. Was weich ist, verschwindet neben deinem eigenen Kontrast.
- Gelbgold in großen Flächen, besonders nah am Gesicht.
Farbtyp bestimmen: wie die KI-Farbanalyse arbeitet
nui edit liest die tatsächlichen Farbwerte aus deinem Selfie aus, statt sie einzuschätzen. Vorher prüft die App die Aufnahme selbst: Lichtstimmung, Farbstich und Weißabgleich. Reicht die Qualität nicht, sagt sie dir das und bittet um ein neues Foto bei Tageslicht.
Genau darin liegt der Unterschied zu einer Farbanalyse, für die man ein Selfie in einen Chatbot lädt: dort bekommst du immer eine Antwort, auch wenn das Foto sie gar nicht hergibt. Ein Ergebnis, das auf gelbem Kunstlicht beruht, verschiebt dich verlässlich in den falschen Farbtyp.
Wenn du schon eine persönliche Farbberatung gemacht hast, schreib uns an info@nui-edit.com. Wir übernehmen dein Ergebnis in dein Profil, damit deine Palette darauf aufbaut. Weitere Fragen beantwortet die FAQ-Seite.
Und was davon hängt schon in deinem Schrank?
Eine Palette zu kennen ist der leichte Teil. Der schwere kommt morgens vor dem offenen Schrank, wenn die Frage nicht lautet, welche Farben dir stehen, sondern was du heute anziehst.
Dafür ist nui edit gebaut. Du fotografierst, was du besitzt, und die App sortiert es entlang deiner Palette: was dich trägt, was du besser weiter weg vom Gesicht kombinierst und welche Kombinationen daraus entstehen. Kaufen musst du dafür nichts.
Die anderen Farbtypen: Sommertyp, Wintertyp. Herbsttyp und Frühlingstyp folgen.